Wenn dir ein Pups quer sitzt oder Elefanten auf deiner Leber rumtrampeln

Nenne es wie du willst, ich nenne es #unglücklich sein. Laut Duden bedeutet es unglücklich zu sein, wenn man: nicht glücklich; traurig und deprimiert oder niedergeschlagen ist. Aber wer braucht schon einen Duden, wenn es um ein Gefühl geht, was wirklich jeder von uns nur zu gut kennt.

Jeder nennt es anders.“ Ich bin mies drauf. Mir sitzt ein Pups quer. Ich habe #Laune. Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen. Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden.

Alles Scheiße, deine Elli.“ Und so weiter…


Unglücklich zu sein fühlt sich für jeden von uns anders an, deshalb gibt es auch etliche Beschreibungen dafür und trotzdem weiß jeder worum es geht.


Stresst dich dein Unglücklichsein manchmal auch so? Ich kenne das nur zu gut. Überall wird übers #Glücklichsein gesprochen und alle scheinen es auch zu sein, nur du nicht.


Wenn man im #Hamsterrad gefangen ist, merkt man oftmals nur, dass sich das #Leben irgendwie schwer anfühlt. Es zu benennen fällt uns nicht leicht, weil überall heißt es doch wir sollen dankbar sein und wäre das dann nicht irgendwie Jammern auf hohem Niveau? Und schon fangen wir an unsere Probleme kleinzureden und sie direkt von uns wegzuschieben. „Im Gegensatz zu anderen ist das ja nur ein Pups der uns quersitzt!“


Außerdem wird Unglücklichsein nicht gern gesehen oder gar geduldet. Deshalb trauen sich auch viele #Menschen schon gar nicht mehr darüber zu reden. Und was passiert dann? Das kannst du dir sicher denken. Weniger wird es jedenfalls nicht und es verschwindet auch nicht einfach so.


Wenn du dich gerade auch in einem schlecht definierbaren Gefühl der Schwere wiederfindest, dann ist das erstmal gar nicht schlimm und sei dir sicher, du bist damit nicht allein.


Du glaubst gar nicht, wie viele Menschen einfach nur den Schein wahren und bei weitem nicht so glücklich sind, wie sie dir weismachen wollen.


Warum wird es überhaupt als schlecht angesehen, unglücklich zu sein? Ich finde der Name von diesem #Gefühl ist ziemlich negativ verknüpft, weil es als Gegenteil von glücklich betrachtet wird. Und glücklich ist positiv, also muss unglücklich ja dann negativ sein. Zumindest würde man das annehmen.


Für mich hat dieses Gefühl eine Reinigungsfunktion. Alles Belastende was wir kleinreden und von uns schieben, möchte irgendwann gelöst werden und je öfter wir es unterdrücken, je deutlicher wird es sich melden. Weil unser Geist es gern loswerden möchte und sich davon reinigen bzw befreien will.


Warum suchen wir also nicht gleich eine #Lösung dafür? Weil es unbequem ist und weil es einfach immer unpassend ist unglücklich zu sein, stimmts? Oder wann ist schon der perfekte Tag für miese Stimmung?


Das ist genau das Problem. Sind wir nicht alle ein bißchen glückssüchtig und in der Hinsicht zu wenig #Kompromissen bereit? Deshalb schieben wir es auch immer ganz weit von uns weg. Aber machen wir uns mal nichts vor, es wird eines Tages sowieso dazu kommen, dann aber eben gezwungenermaßen.


Ich habe jedenfalls keine Lust mich zu irgendetwas „zwingen“ zu lassen und hab mir da was überlegt. Vielleicht geht es dir ja ähnlich, dann probiere doch Folgendes einfach mal aus.


Wenn wir aufhören würden unsere #Schattenthemen ewig vor uns herzuschieben und stattdessen einen Reinigungstag dafür festlegen und in den #Kalender eintragen, so wie den Kosmetiktermin oder den Arzttermin oder was auch immer, dann würde es uns vielleicht auch nicht jedes Mal so hart erwischen. Denn wenn man immer nur nach oben läuft, dann ist der Fall nachher umso tiefer und damit auch umso heftiger.


An so einem „Reinigungstag“ schaue ich mir einfach mal die Dinge genauer an, die ich sonst immer wegschiebe und überlege mir, wie ich sie für mich lösen kann. Ich schreibe mir diesen #Lösungsweg auf und setze mir einen #Termin bis wann ich ihn umsetzen will. Das ist übrigens pure #Selbstliebe. Sich einfach mal um die wirklich wichtigen Themen kümmern, nämlich die, die dich daran hindern können unbeschwert zu sein.


Wenn unsere #Schattenliste immer länger wird, und wir davon wenig bis gar nichts lösen, weil wir es immer von uns wegschieben, dann müssen wir später zwangsläufig mehr Zeit dafür investieren, denn unsere „Schattentage“ zeigen sich dann immer häufiger.


Du wirst sehen, Unglücklichsein kann sich sogar richtig konstruktiv zeigen und du musst davor künftig keine Angst mehr haben, wenn du es als Reinigung oder #Befreiung betrachtest und sinnvoll für dich nutzt.


Es hat auch noch andere #Vorteile. Wenn es das Unglücklichsein nicht gäbe, woher wüssten wir dann, wie sich Glücklichsein anfühlt? Oder wann wir gute und wann wir schlechte Zeiten hatten usw? Du siehst also, alles hat wie immer seinen Sinn und darf auch sein. Aber das bedeutet nicht, dass wir es nicht in der Hand hätten, wie ausgeprägt solche Tage sein müssen. Es liegt einzig und allein an uns, was wir daraus machen.


Je mehr wir uns unseren Schattenthemen zuwenden, je kürzer und notwendiger werden nachher unsere Reinigungstage.


Probiere es einfach mal aus oder erzähl mir gern wie du damit umgehst.


Alles #Liebe und halt die Ohren steif.


Sabrina

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